Die Hälfte aller Rankingprobleme sind keine Rankingprobleme, sondern Strukturprobleme. Vier Dinge, die vor jedem Werkzeug kommen.
Eine Seite, eine Frage
Jede Seite sollte eine Frage beantworten, die jemand tatsächlich stellt. Zwei Fragen auf einer Seite heißt: für beide zu schwach. Das ist keine Suchmaschinenregel, sondern eine Leseregel — die Suchmaschine bildet nur ab, wie Menschen sich verhalten.
Praktisch heißt das: bevor eine Seite entsteht, steht ihre Frage in einem Satz da. Passt sie nicht in einen Satz, sind es zwei Seiten.
Titel und Beschreibung sind kein Nachtrag
Der Seitentitel ist die einzige Zeile, die fast jeder sieht — im Suchergebnis, im Tab, im geteilten Link. Er gehört an den Anfang der Arbeit, nicht ans Ende. Sinnvoll sind rund 60 Zeichen, mit dem Wesentlichen vorn: was abgeschnitten wird, wird hinten abgeschnitten.
Die Beschreibung wirkt nicht auf die Platzierung, aber auf die Klickrate. Sie ist damit die günstigste Stellschraube, die es gibt.
Überschriften bilden eine Gliederung, keine Größen
Eine h2 ist keine Schriftgröße, sondern eine Ebene. Wer sie nach Optik wählt, baut eine Gliederung, die für Vorleseprogramme unbrauchbar ist — und dieselbe Gliederung liest die Suchmaschine.
Eine h1 pro Seite, darunter h2 für die Abschnitte, h3 nur, wenn ein Abschnitt wirklich Unterabschnitte hat. Wie das aussieht, entscheidet das Stylesheet.
Interne Verweise sind Empfehlungen
Ein Beitrag ohne eingehende interne Verweise ist für eine Suchmaschine ein Blatt am Rand. Drei bis fünf Verweise aus passenden Beiträgen wirken zuverlässiger als jede Nachjustierung am Text — vorausgesetzt, der verlinkte Text sagt, was einen erwartet, und heißt nicht «hier».