Kaum ein Blog scheitert an fehlenden Ideen. Er scheitert daran, dass die Idee und das Schreiben am selben Tag stattfinden sollen.
Sammeln und schreiben sind zwei Tätigkeiten
Wer sich vor ein leeres Feld setzt und gleichzeitig ein Thema sucht, tut zwei schwere Dinge auf einmal. Getrennt sind beide leicht: Themen sammelt man nebenbei, aus Kundenfragen, Supportanfragen und dem, was man selbst gerade nachschlagen musste.
Eine Liste mit zwanzig Zeilen reicht für ein halbes Jahr.
Ein Beitrag pro Woche ist eine Falle
Feste Takte klingen professionell und halten selten. Realistischer ist ein Takt, der auch im vollen Monat funktioniert — lieber alle zwei Wochen verlässlich als wöchentlich mit drei Monaten Pause im Sommer.
Suchmaschinen bewerten keine Frequenz. Leser merken sich Verlässlichkeit.
Bestehendes pflegen schlägt Neues schreiben
Ein Beitrag, der bereits gefunden wird, ist nach zwei Jahren meist an drei Stellen veraltet. Ihn zu aktualisieren dauert eine Stunde und wirkt fast immer stärker als ein neuer Text zum selben Thema — der sonst mit dem alten um dieselbe Suche konkurriert.